Black Pyramid - And The Gods Made War / Visions of Gehenna
Musik: Black Pyramid / Animation: To Spring (1936)
Tough To Kill - Italian Action Explosion

Zurzeit ist Tough To Kill Volume 1 - The Italian Action Explosion als PDF-Download kostenlos erhältlich. Wie der Titel vermuten lässt, beschäftigt sich das Buch mit dem italienischen Action-Trash der 80er Jahre. Zu lesen gibt es 80 Reviews einschlägiger Filme, Essays zum Thema und ein Interview mit Edoardo Margheriti.
Für den Download muss man sich mit einer Email-Adresse bei lulu.com registrieren.
[via The Groovy Age of Horror]
The Mount Fuji Doomjazz Corporation
The Mount Fuji Doomjazz Corporation, abgründiges Alter-Ego des Kilimanjaro Darkjazz Ensemble, veröffentlicht in Bälde das zweite Album, eine Live-Improvisation-Soundtrack-Interpretation zu Jess Francos Sexploitation-Werk Succubus (aka Necronomicon - Geträumte Sünden). Hier schon mal ein Preview.
Das nächste Kilimanjaro-Album hingegen wurde erst einmal auf September verschoben.
Solomon Kane - erstes Filmreview!

Ain’t it cool hat ein erstes Review der lang erwarteten Solomon-Kane-Verfilmung. Und wenn der Film auch nur halb so gut ist, wie das Review verspricht, dann ist Solomon Kane wohl tatsächlich das Biest von einem Film geworden, das wir Fans uns gewünscht haben.
Jetzt heißt es nur noch in fiebriger Erwartung die Zeit zu überstehen, bis das Biest endlich von der Leine gelassen wird. Nicht mal einen Trailer gibt es bisher zu sehen. Regisseur Michael Bassett hat in seinem Blog einen interessanten Artikel über die Verzögerung des Films aufgrund technischer und filmwirtschaftlicher Prozesse veröffentlicht.
Black Cat shows you how to do Judo Tricks
Black Cat aus den 1940ern (offensichtlich).
Nicht zu verwechseln mit Felicia Hardy (alias Black Cat), der Ex-Freundin von Spiderman.
The Hunt for Gollum

The Hunt for Gollum ist ein Kurzfilm, basierend auf einer Episode aus dem The-Lord-of-the-Rings-Anhang. Mit einem Budget von nur 3000 britischen Pfund ist den Machern ein recht opulenter und visuell beeindruckender 40-Minüter gelungen. Technisch und schauspielerisch kann das Werk getrost als ernsthaft überzeugend bezeichnet werden.
Glücklicherweise haben sich die Macher im voraus das okay für den Film bei Tolkien-Enterprises eingeholt, so dass mit urheberrechtlichen Problemen, die schon viele andere Projekte dieser Art zu Nichte gemacht haben, in diesem Fall kaum zu rechnen ist.
Als Non-Profit-Projekt steht der Film als kostenfreier HD-Stream (289 MB) über DailyMotion zur Verfügung. Zu empfehlen ist ebenfalls das dazugehörige Making-Of, das einen guten Einblick in die aufwändige Produktion liefert.
Trailer | Film anschauen | Making Of
Christina Lindberg Q&A

Frage- und Antwort-Runde mit Christina Lindberg auf der Cinema Wasteland Expo.
Kommissarin Lund

So, nachdem ich langsam die Frühjahrsmüdigkeit hinter mir lasse, kann ich auch hier mal wieder etwas zum Besten geben. Schon lange wollte ich auf Kommissarin Lund hinweisen, eine Serie, die mich letztes Jahr ausgesprochen begeistert/gefesselt/beeindruckt/in höchstem Maße unterhalten hat.
Kommissarin Lund ist gerade im Begriff Kopenhagen zu verlassen, um nach Schweden zu ihrem Lebensgefährten zu ziehen, als eine Schülerin schwer misshandelt und ermordet aufgefunden wird. Lund verschiebt die Abreise ihrem Chef zuliebe, der sie bittet kurzfristig die Ermittlungen aufzunehmen und ihren Nachfolger einzuarbeiten. Aber schon bald hat sich Lund so in die tragische Geschichte der ermordeten Schülerin verbissen, dass sie sich nicht mehr von dem Fall abwenden kann.
Klingt alles nach einem konventionellen Krimi. Ist es aber keineswegs. Zwanzig 55-minütige (in der ZDF-Ausstrahlung zehn 110-minütige) direkt ineinander übergehende Episoden erzählen eine äußerst komplexe Geschichte, die sich an dem Mordfall entlang hangelt und in feine Verästelungen verzweigt. Vier besondere Nebenhandlungen sind dabei auszumachen: Das innere Befinden Lunds, ihre Zerrissenheit zwischen Familie und Fall; ihre Beziehung zu ihrem mürrischen und alles andere als einfach gestrickten Nachfolger, mit dem sie zwangsweise zusammenarbeiten muss; die tragische Position der Eltern der ermordeten Schülerin, selten hat man in einem Krimi eine derart feinfühlige, ehrliche und überzeugende Darstellung von trauernden Eltern gesehen, die zudem noch selbst unter Verdacht geraten; und zu guter Letzt die Machenschaften im Rathaus Kopenhagens. Denn eine der Spuren führt direkt dort hin, mitten in die heiße Phase der Wahl zum Oberbürgermeister.
Dem durchdachten Drehbuch und der perfekten Inszenierung ist es zu verdanken, dass sich die Serie bei alldem nicht verzettelt und zu keiner Sekunde überfrachtet wirkt. Als Zuschauer hat man stets das Gefühl, dass jede noch so kleine, unbedeutend wirkende Szene zu einem großen Ganzen gehört. Und in der Tat laufen am Ende auch alle Fäden zusammen. Bis dahin hat man allerdings 1100 hochspannende Minuten zu überstehen. Die mit allerlei Haken und Wendungen gespickte Geschichte bleibt trotz überraschender Storytwists immer glaubwürdig.
Weil die Serie mehr oder weniger über die gesamte Laufzeit einen konstanten (hohen!) Spannungspegel hält, wird das Finale nicht von einem großen Knall begleitet. Vielmehr handelt es sich um eine Auflösung im Sinne eines kollektiven Durchatmens. Die eigentliche Finesse zeigt sich dann auch nachdem der Täter längst überführt ist und sich trotzdem kein Happy-End einstellen will: Alle Beteiligten haben einen hohen Preis zahlen müssen, jeder auf seine eigene Weise. Die ohnehin düstere Serie endet grimmig. Als Lund das Polizeirevier endgültig verlässt, ist der Himmel über Kopenhagen dunkelwolkengrauverhangen.
Kommissarin Lund auf DVD: Box 1 / Box 2
The Hurt Locker (2008)

Auf Kathryn Bigelows neusten Film, The Hurt Locker, war ich sehr gespannt, hat mich doch sowohl der Trailer als auch die Story direkt gefesselt. Umso erfreulicher, dass in Italien bereits die DVD / Blu-Ray erschienen ist, wo der Film doch erst im August in die deutschen Kinos kommt und in den USA noch gar überhaupt keinen Starttermin hat. Warum auch immer, der Grund dafür liegt jedenfalls nicht darin, dass The Hurt Locker in irgendeiner Form kontrovers wäre oder einem amerikanischen Publikum in der Post-Bush-Ära nicht zugemutet werden könnte, soviel steht nach Sicht der DVD fest. Wie sich das mit hohen Erwartungen verhält, sie werden nur allzu leicht enttäuscht. The Hurt Locker ist leider nicht der Film geworden, den ich mir erhofft hatte.
The Hurt Locker erzählt die letzten Tage eines US-Bombenentschärfungsteams (EOD = Explosive Ordnance Disposal) im Irak vor der Ablösung. Episodenhaft reiht der Film Szene an Szene, springt von einem Entschärfungseinsatz zum nächsten, verweilt beim Smalltalk der Soldaten oder zeigt sie beim Zeittotschlagen zwischen Missionen, bei denen der Tod der ständige Begleiter ist. Dabei gelingen Bigelow einige äußerst eindringliche Szenen in roher Doku-Optik mit verwackelter Kamera und körnigem Bild, die von tricktechnischen Einstellungen in Zeitlupe kontrastiert werden und oftmals als “single take” ohne Schnitte gedreht wurden. Gelungen ist vor allem die Darstellung der extremen Anspannung der Soldaten, die immer und überall mit einem Anschlag rechnen und einen unsichtbaren Feind ständig im Nacken spüren, wodurch jeder der irakischen Zivilbevölkerung zum Verdächtigen wird.
Der Film leidet jedoch unter einem gravierenden Problem. The Hurt Locker gaukelt Realismus vor, wo kaum einer ist. Selbst Laien und Unkundige kratzen sich verwundert am Kopf, angesichts der inakkuraten Darstellung von militärischen Abläufen. Dass die Amerikaner keine Sprengsätze mehr entschärfen, zumindest nicht durch Durchknipsen roter und blauer Drähte (und erst recht keine Bomben an den Zündern hinter sich herschleifen), sondern schon lange dazu übergegangen sind, verdächtige Objekte einfach zu sprengen, darüber kann man noch höflich hinwegsehen. Einfach unverständlich sind dagegen Szenen, in denen entgegen jedweder Logik einfachste Sicherheitsmaßnahmen ignoriert werden. Auch zeigt der Film so gut wie keine Rangfolge oder Kommandostruktur. Das EOD-Team scheint völlig losgelöst zu handeln - und verstrickt sich daraufhin in hanebüchene Situationen. Nicht zuletzt deshalb wirken die Einsätze arg konstruiert und als Zuschauer hat man ständig das Gefühl: Halt, hier stimmt doch was nicht. Nicht nur, wer hervorragende Dokumentationen wie Off to War, The War Tapes und Baghdad ER gesehen hat, kann das alles nicht mehr ernst nehmen.
The Hurt Locker ist kein echter Action-Kracher vor Irak-Kulisse, dafür ist er einfach nicht laut und spannend genug. Er ist aber auch kein tiefgründiger Antikriegsfilm. Die Prämisse lautet schlichtweg: es ist Krieg und alle gehen hin, aber keiner weiß wieso. Entsprechend teilnahmslos bleibt der Zuschauer zurück, wenn der Abspann läuft. Schade.
Giant Squid - The Ichthyologist

Bei allem, was im Meer schwimmt, kreucht und fleucht: Das neue Album von Giant Squid ist da! The Ichthyologist erzählt im Gewand von Post-Rock, Prog und Modern-Metal, basierend auf dem gleichnamigen, noch unveröffentlichten Comic, die Geschichte eines gebeutelten Mannes, dem aufgrund seiner persönlichen Tragödie nur noch der Weg auf die See bleibt, um dort sein Schicksal zu finden.
Sich sputen ist angesagt, denn das Album gibt es bis auf Weiteres nur in einer auf 1000 Stk. limitierten Auflage direkt von der Band (15,- Euro inkl. Versand). Ein Label für ein offizielles CD-Release wird noch gesucht.










